Das fängt ja gut an – VW Sondermodelle mit reichlich Optionen für lau

Das fängt ja gut an – VW Sondermodelle mit reichlich Optionen für lau
Robbie Williams
Top Verkäufer Williams preist neue Sondermodelle an.

Robbie macht sie klar – die neuen Sondermodelle von Volkswagen. Als Verkaufstalent tingelt der Entertainer derzeit durch die TV Kanäle und preist die CLUB & LOUNGE“-Sondermodellen an. Die Modelle up!, Beetle und Beetle Cabriolet gibt es in der „CLUB“-Version, Polo, Golf, Golf Variant, Golf Sportsvan, Golf Cabriolet und Tiguan sind als Sondermodell „LOUNGE“ erhältlich. Für Kunden ergibt sich  ein Preisvorteil von bis zu 3.800 Euro.

Optik ist alles

Die „CLUB & LOUNGE“-Sondermodelle verfügen neben speziellen optischen Elementen wie Leichtmetallrädern und abgedunkelten Scheiben auch über ein modellabhängiges Ausstattungspaket. So sind bei den Modellen beispielsweise ein Multifunktionslenkrad oder die Klimaanlage „Climatronic“ sowie der ParkPilot serienmäßig. Ferner sind die „CLUB“-Sondermodelle an der Leichtmetallfelge „Ravenna“ zu erkennen. Im Unterschied dazu fahren die Modelle der „LOUNGE“-Ausstattungslinie auf der Leichtmetallfelge „Novara“ vor.

War das alles ?

Nein, denn Volkswagen bietet für seine Sondermodelle zudem zwei Optionspakete an: Das Plus Paket ist für alle „CLUB & LOUNGE“-Modelle erhältlich und umfasst unter anderem um ein Zoll größere Leichtmetallfelgen und Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Das R-Line Exterieur Paket CLUB bzw. LOUNGE enthält um zwei Zoll größere Leichtmetallfelgen und ist für die Modelle Polo, Golf, Golf Variant, Beetle und Beetle Cabrio bestellbar.

Bilder: Volkswagen

 

Dacia gibt Gas zum Discoutpreis

Dacia gibt Gas zum Discoutpreis

Rumänische Billigmarke bietet zahlreiche Modelle mit Gasantrieb zum Discoutpreis an.

Dacia

Dacia bietet ab sofort den Familienvan Lodgy, den Hochdachkombi Dokker und die Transportervariante Dokker Express mit Flüssiggasantrieb an. Alle drei Dacia Fahrzeuge sind zum gleichen Preis wie das jeweilige Schwestermodell mit dem Basisbenziner 1.6 MPI 85 erhältlich. Damit erweitert die rumänische Renault Tochter ihr Angebot bei den alternativen Antrieben deutlich, denn die Antriebe mit Flüssiggas gelten als besonders Umwelt schonend.

Familienvans mit alternativem Antrieb

Den Anfang macht der siebensitzige Dacia Lodgy Picknick 1.6 MPI LPG 85 für 11.490 Euro. Der geräumige Familienvan benötigt im Flüssig­gas­betrieb 8,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer und stößt 139 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Im Benzinmodus liegt der Kraftstoffbedarf bei 6,7 Liter, was einem CO2-Ausstoß von 155 Gramm pro Kilometer entspricht. Alternativ bietet Dacia die fünfsitzigen Ausstattungsversionen Lauréate (12.190 Euro) und Prestige (13.290 Euro) mit dem LPG-Antrieb an. Zwar muss man hinsichtlich Design und technik bei dem rumänischen Billigangebot einige abstriche machen, doch wer nicht so genau hinschaut, kann eigentlich mit dem Gebotenen zufrieden sein, basiert die Technik doch auf dem robusten Renault-Angebot der neunziger Jahre.

Idealer Familenfreund

Besonders beliebt war in der Vergangenheit auch der  geräumige Hochdachkombi Dokker. Er steht als 1.6 MPI LPG 85  ab 10.490 Euro zur Wahl und ist in den Ausstattungsniveaus Ambiance und Lauréate verfügbar. Bereits die Version Ambiance bietet serienmäßig zwei seitliche Schiebetüren für den bequemen Zugang zum Fond.  Luxus darf man zwar keinen erwarten, doch wer letztlich den Wagen nur zum Kita-Transport und zum Einkaufen nutzt, dem wird das vermutlich auch völlig gleich sein. Praktische Details und eine robuste Auskleidung im Innenraum machen den Simpel-Van zur ersten Wahl für alle die, bei denen es eher auf Solidität, denn auf Chichi ankommt.

Dacia
Im milden Dämmerlicht macht der Dacia eine attraktive Figur.

Praktisch auch für Kleingewerbe

Noch günstiger ist der robuste Kompakttransporter Dokker Express: In der Ausstattung Ambiance kostet der Hochdachkombi 8.490 Euro und verfügt bereits ab Werk über die Zentralverriegelung, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel und die Ablagegalerie über den Vordersitzen. Dazu kommen acht Verzurrösen im Laderaum für den sicheren Transport.

Sparen auch beim Finanzamt

Neben den günstigen Anschaffungspreisen sparen die Dacia Kunden durch die steuerliche Begünstigung von LPG (Liquefied Petroleum Gas) rund 40 Prozent bei den Kraftstoffkosten.

Aufprallsicherer Gastank ohne Einschränkungen des Kofferraumvolumens

Der aufprallsichere 34-Liter-Gastank der Dacia Modelle wird im Werk diskret in der Reserveradmulde unter der Ladefläche eingesetzt. So kann der große Kofferraum weiterhin unein­ge­schränkt genutzt werden. Der Start erfolgt immer im Benzinbetrieb. Sobald die optimalen Betriebs­parameter erreicht sind, schaltet das System automatisch in den Flüssiggasbetrieb um. Über einen Schalter in der Armaturentafel kann der Fahrer jederzeit wieder den Benzinbetrieb wählen.

Alle Dacia Modelle mit Flüssiggasantrieb bieten darüber hinaus die Neuwagengarantie über die Dauer von 36 Monaten oder eine Kilometer-Laufleistung von maximal 100.000 Kilometern.

Volkswagen e-up! – Up geht’s

Volkswagen e-up! – Up geht’s

 

 

 

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Sven Jürisch

 

Es geht los, mit der Elektromobilität. Was vor Jahren noch als wilde Düsentrieberei belächelt wurde, kommt nun endlich in Schwung. Volkswagen will da nicht hintenan stehen und bringt mit dem e-Golf und dem e-up! zwei Elektroautos auf den Markt, die vollständig auf Benzin verzichten können.

 

Klein, aber feind. Der e-up!.

 

Mit dem elektrisierten Volkswagen up startet VW seine Elektroinitiative. Der Ultra-Kompakte City Flitzer erfreut sich momentan mit seinen verwandten Seat Mii und Skoda CityGo einer großen Belebtheit und ist als Stadtauto geradezu prädestiniert für die Umstellung von Benzin –auf Elektromotor. VW setzt dabei allerdings weniger auf optische Effekte, als vielmehr auf innere Werte, weswegen der ausschließlich als Fünftürer erhältliche e-up! ausser ein paar neuen LED- Tagfahrlichtleuchten und speziellen Alufelgen kaum von seinem herkömmlich angetriebenem Bruder zu unterscheiden sein wird.

 

Elektrotechnik fast unsichtbar

 

Ähnlich unscheinbar gibt sich der e-up! im Innenraum Nur wenig deutet auf die geänderte Antriebsart hin und wo die Batterien untergebracht sein könnten, lässt sich nur erahnen. Des Rätzels Lösung liegt im Zwischenboden. Unter den Vorder –und Hintersitzen, sowie im Mitteltunnel liegen die Akkus, ohne , dass die Insassen sie bemerken würden. VW legt besonderen Wert darauf, dass die Unterbringung auch im Hinblick auf einen möglichen Crash optimiert wurde. Eine Zerstörung der Batterien im Rahmen eines Unfalls ist nahezu ausgeschlossen, ebenso besteht auch keine Gefahr, dass eventuelle Gase aus den Akkus austreten und in die Fahrgastzelle dringen können. Der Kofferraum des e-up! bleibt im Übrigen im Vergleich zum herkömmlichen up unverändert und auch die Rücksitze können einzeln umgeklappt werden.

Volkswagen e-up! Batterien
Gut verteilt-die Batterien im e-up!

 

Bedienung leicht wie nie

 

Einsteigen, Türen schließen und starten. Den gewohnten Dreh am „Zündschlüssel“ gibt es zwar noch, doch ab da ist alles anders. Der gewohnte Sound des startenden Motors fehlt, dafür zeigt das links im Kombiinstrument sitzende Powermeter die Betriebsbereitschaft des kleinsten VW an. Dann braucht man nur noch den Wählhebel in der Mittelkonsole in die Stellung D zu stellen und der e-up! schnurrt lost, lautlos und zügiger, als sein 75 PS starker Benzinbruder. Schalten muss man bis zur Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h nie, denn der e-up! hat nur einen Gang-Elektromotor sei Dank. Dennoch gibt es neben der normalen Fahrstufe auch noch individuelle Wahlmöglichkeiten.

 

e-up! Innenraum
High-Tech leicht bedienbar gemacht.

Bremsen mit Fingerspitzengefühl

 

Mit dem Wählhebel lässt sich nämlich auch einstellen, wie stark der Elektromotor die Bremsen unterstützt, denn natürlich nutzt auch dieser Volkswagen das Prinzip der Energierückgewinnung. Was in der Praxis nichts anderes bedeutet, als statt die Betriebsbremse zu betätigen, lieber rechtzeitig den Fuß vom Fahrpedalwertgeber zu nehmen und den Elektromotor bremsen zu lassen, ähnlich dem Prinzip des Fahrraddynamos.. Vorrausschauende Fahrweise und etwas Fingerspitzengefühl vorausgesetzt, kann man so den Energieverbrauch des e-up deutlich reduzieren und die von Volkswagen angegebene Reichweite von bis zu 160 Kilometern erreichen.

 

Fahrgefühl besser als beim Benziner

 

Einen weiteren Pluspunkt verdient sich der e-up! in Sachen Straßenlage. Durch das Gewicht der Batterien (230 kg) steigt das Gesamtgewicht auf 1.139 kg an, was den e-up! satter federn lässt, als seine Benzinbrüder. Ein Plus auch bei flotten Kurven, denn der e-up liegt einfach besser und man hat, nicht zuletzt durch das gute Raumgefühl auf den Vordersitzen, nie das Gefühl in einem Kleinwagen zu sitzen.

 

Teure Innovation

 

E-Mobilität schlägt Benziner? In Sachen Fahrspaß, und Verbrauch in jedem Fall, denn der e-up! benötigt lediglich 11,7 kWh/100 km. Und damit ist er der Effizienz- Weltmeister. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 25,8 Cent (Deutschland, 2013) kosten 100 Kilometer Fahrt nur noch 3,02 Euro. Doch das ist nur eine Seite der Medaille, denn den Aufbruch in die Elektromobilität lässt sich VW teuer bezahlen. 26.900 Euro kostet der e-up, bei dem allerdings eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber und eine Standheizung zur Serienausstattung gehören. Daneben liefert Volkswagen den e-up! mit einem umfassenden Mobilitätspaket aus, zu dem auch der Service gehört, das Fahrzeug bis zu zweimal bei leer gefahrener Batterie einzuschleppen. Eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 Kilometer auf die Batterie tröstet da nur wenig.

VW e-up! Ladeklappe
Alle 160 Kilometer muss nachgeladen werden.

 

Fazit: Der e-up! ist mit seiner hohen Reife ein vollwertig nutzbares City-Auto für die tägliche Routine. Einschränkungen aufgrund des E-Antriebes gibt es nach kurzer Eingewöhnungsphase keine und auch das Fahrerlebnis macht, in Kombination mit dem Bewußstein ein Teil der Innovation zu sein, einen Riesenspaß.  Einzig der Pres drückt aufs Gemüt, denn schließlich muss sich das Modell E-Auto auch finanziell rechnen. Und das tut es, nimmt man etwa den ebenfalls sehr sparsamen eco up als Vergleichsmodell, leider erst, wenn die Pioniere der Elektromobilität schon auf dem Schrott stehen.

 

 

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