Volkswagen bemüht sich um schnelle Lösungen – Umrüstung kommt voran

Volkswagen bemüht sich um schnelle Lösungen – Umrüstung kommt voran
VW Sportsvan
VW ruft nach und nach alle betroffenen Fahrzeuge zur Umrüstung zurück.
Wolfsburg, 18. Februar 2016
Drei Wochen nach dem Beginn der Umsetzung technischer Maßnahmen für die von der NOx-Thematik betroffenen EA189-Motoren hat der Volkswagen Konzern in Deutschland mehr als 50 Prozent der ersten Welle erfolgreich abgearbeitet. Bis Donnerstag wurden rund 4.300 Volkswagen Amarok mit einer neuen Motorsteuerungs-Software nachgerüstet. Damit erfüllt das Fahrzeug die erforderlichen Grenzwerte zur Einhaltung der EU5-Abgasnorm.
Der Volkswagen Konzern hatte im Dezember 2015 dem deutschen Kraftfahrtbundesamt (KBA) die konkreten technischen Maßnahmen für die von der NOx-Thematik betroffenen EA189-Motoren vorgestellt. Wie vereinbart begann Volkswagen Ende Januar mit der Umsetzung der Maßnahmen für die Dieselmotoren mit 2,0 Liter Hubraum.Im Laufe der nächsten Monate erfolgt die Umrüstung der Motoren mit 1,2 und 1,6 Liter Hubraum. Den Anfang machte Volkswagen Ende Januar mit dem Modell Amarok. Im März folgt der Volkswagen Passat mit den betroffenen 2.0 TDI-Motoren. Voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals wird mit den Umrüstungen bei den 1,2 Liter-Motoren begonnen. Zum Abschluss der Rückrufaktion ab dem dritten Quartal des Jahres erfolgt die Umsetzung bei den Fahrzeugen mit 1,6 Liter-Motor.Für die 1,2 Liter, 1,6 Liter und 2,0 Liter-Motoren des Typs EA189 ist ein Software-Update vorgesehen, die reine Arbeitszeit nimmt weniger als eine halbe Stunde in Anspruch, wie sich bei der Nachrüstung des Amarok bestätigt hat. Beim 1,6 Liter-Motor wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter im Ansaugtrakt eingesetzt, so dass für die reine Arbeitszeit, inklusive Software-Update, knapp 45 Minuten kalkuliert werden.

Volkswagen twin up! – Volkswagen spielt ein doppeltes Spiel

Volkswagen twin up! – Volkswagen spielt ein doppeltes Spiel

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Tokio, 20.11.2013

Volkswagen gibt weiter Gas in Sachen Alternative Antriebe. Auf der Motorshow in Tokio zeigen die Wolfsburger erstmals einen Volkswagen up! mit zwei Antrieben. Einem Zweizylinder Diesel und einem Elektromotor.

 

Keine Angst vor Stromausfall

 

Mit dem e up!, den Volkswagen ab diesem Jahr noch in die Verkaufsräume der Händler bringt, starteten die Wolfsburger ihre Initiative in Sachen Elektromobilität. Schnell, zuverlässig und komfortabel präsentierte sich der Elektromini schon bei unseren ersten Testfahrten und wir sind sicher, auch im Langzeittest kann der Volkswagen e up! überzeugen. Was bleibt, Angst vor der oftmals vermeindtlich geringen Reichweite und dem plötzlichen Stehenbleiben.

Im Notfall hilft der Diesel

Dagegen hat Volkswagen jetzt ein probates Mittel. Wie auch schon im Forschungsauto XL-1, den es nur in limitierter Stückzahl zu kaufen gibt, sorgt in der auf der Tokio Motorshow erstmals vorgestellten Studie twin up! ein Zweizylinder Dieselmotor für eine deutliche Verlängerung der Reichweite und für mehr Sicherheit bei der Reiseplanung. Da es sich um einen Plug in Hybrid handelt, bietet sich die Möglichkeit den twin up! vor Fahrtantritt aufzuladen. Dann sind mit einer vollen Akkuladung 50 Kilometer Reichweite drin. Genug, um in die Stadt und zurück zu kommen. Geht der Strom zu Neige, springt der Zweizylinder Dieselmotor an, um den Vortrieb zu besorgen. Mit 35 kw ist der 0,8 Liter große Turbodiesel kräftig genug, Fahrleistungen zu realisieren, die den Benziner-Brüdern nur wenig nachstehen. Im idealfall wird der Dieselmotor dabei allerdings von dem gleichstarken E-Motor unterstützt. 70 kw Gesamtleistung machen aus dem twin up! schon eine echte Rakete. In 15,7 Sekunden ist man auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei flotten 140 km/h. Für die urlaubsfahrt ist das zwar etwas dürftig, doch niemand wird den twin up! als Transportmittel zwischen Hamburg und München kaufen.

Interessanter Innenraum

Im Innenraum gibt Volkswagen zusätzlich einen Ausblick, wie künftig die Armaturenbretter aussehen könnten. Bedien- und Anzeigekomponenten wurden dabei neu gestaltet, wobei die Bedienung, Statusanzeige und Klimafunktion an Bord der Studie komplett in digitaler Darstellung erfolgt. Durch die sehr präzise und prägnante Grafik der Bedien- und Anzeigekomponenten in Blau- und Weißtönen entsteht eine formale Einheit und ein futuristisches Ambiente.

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Intuitiv erfassbare Informationen. Im Hinblick auf das Kombi- instrument des twin up! wurde das Ziel definiert, die Anmutung eines präzisen Messinstrumentes mit einer eigenständigen digitalen Ästhetik zu verbinden. Die Darstellung der Interaktionen fasziniert dabei durch fließende Übergänge und informative Animationen, die den Fokus auf die benötigten Informationen lenken und die intuitive Verständlichkeit spürbar verbessern. Je nach Betriebsmodus (hybridisch oder rein elektrisch) – ändern sich die visuelle Anmutung und die Informationsinhalte des Kombiinstruments; dabei wechseln unter anderem die Zeiger, die Skalierung und eine das Kombiinstrument einrahmende Ambientebeleuchtung von Weiß (hybridisch) auf Blau (rein elektrisch). Die digitalen Informationen werden dabei  dynamisch und mit  Präzision vermittelt.

Vorerst nur Studie

Doch bevor interessierte Damen nun das Scheckbuch für den weißen Umweltrenner zücken, sei gesagt, dass Volkswagen den twin up! vorerst nur als Studie eingeplant hat. Serienbeginn ungewiss. Wir hoffen, dass es Volkswagen sich überlegt und das Konzept schnellstmöglichst auf die Straße bringt. Denn solche Autos braucht das Land

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Auf das Bike, fertig, los!

Auf das Bike, fertig, los!

 

 

Biker Saisonstart
Auf das Bike und los-Frühling ist Biker Saisonstart

Steigen im Frühjahr die Temperaturen werden die ersten Biker auf die Straßen gelockt. Spätestens jedoch mit dem aktiv werden der Saisonkennzeichen Anfang April ist die Motorradsaison eingeläutet. Vor der ersten Tour ist es wichtig, dass sowohl Maschine, als auch Fahrer fit und eingefahren sind. Der ADAC hat einige Tipps für einen reibungslosen Start zusammengestellt.

 

  • Das Motorrad vor der ersten Fahrt gründlich reinigen und auf Fehler oder Roststellen überprüfen
  • Ausreichend gefüllte und geladene Batterie einsetzen
  • Stand von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel überprüfen, bei Bedarf nachfüllen
  • Die Lichtanlage und die elektronische Anlage, zum Beispiel Kupplungs- und Seitenständerschalter testen
  • Antriebskette korrekt spannen und schmieren
  • Bremsbeläge und Bremswirkung prüfen
  • Profilzustand und Luftdruck der Reifen prüfen, gegebenenfalls auf undichte Stelle untersuchen
  • Eventuelle Mängel vor Fahrtbeginn reparieren lassen
  • Vor dem ersten Start des Motors ggf. die Schwimmerkammern der Vergaser entleeren. Benzinhahn öffnen und frischen Kraftstoff in den Vergaser füllen.

 

Vor der ersten Tour sollte die Maschine gemütlich eingefahren werden, damit sich Körper und Geist an die Fahrdynamik gewöhnen können. Dazu gehört auch ein möglichst defensives und vorsichtiges Fahren. In der Anfangszeit können Brücken oder Waldstücke noch immer feuchte oder eisglatte Stellen aufweisen. Auch mit Rollsplit und Schlaglöchern muss gerechnet werden. Das Bremsen, vor allem das Starke Abbremsen in Gefahrensituationen sollte geübt werden. Hierzu bietet der ADAC Fahrsicherheitstrainings. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.adac.de/fahrsicherheitstraining. Mehr Tipps zur Motorradsicherheit hält der ADAC unter www.adac.de/motorrad bereit.

Text/Bild ADAC

 

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