Berliner Senat setzt auf E-Mobilität: Wow is der scheee.

Berliner Senat setzt auf E-Mobilität: Wow is der scheee.

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München. Der Fuhrpark des Berliner Senats wird elektrisch verstärkt: In einer offiziellen Fahrzeugübergabe in der neuen BMW Niederlassung Berlin am Kaiserdamm haben Staatssekretär Guido Beermann, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, und Staatssekretär Andreas Statzkowski, Senatsverwaltung für Inneres und Sport, heute gemeinsam einen BMW i3 in Empfang genommen. Alexander Thorwirth, Leiter Vertrieb an Behörden, Einsatz- und Sicherheitsfahrzeuge bei der BMW Group, überreichte ihnen den Schlüssel. Mit dem Einsatz des BMW i3 setzt der Berliner Senat das Projekt Elektrifizierung des Landesfuhrparks Berlin im Rahmen des Internationalen Schaufensters der Elektromobilität Berlin-Brandenburg fort.

Emissionsfrei in die City

 

„Dass sich der Berliner Senat für einen BMW i3 als Flottenfahrzeug entschieden hat, freut uns sehr. So werden die Fahrten zu Terminen in der Stadt und näheren Umgebung absolut emissionsfrei“, so Alexander Thorwirth. „Der BMW i3 eignet sich sehr gut für Behördenflotten. Unter unseren BMW i3 Kunden befinden sich bereits zahlreiche öffentliche Institutionen, und die Rückmeldung ist bisher durchweg positiv.“

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„Innerhalb des Landesfuhrparks Berlin, in dem bereits Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden, kommen nun auch die Senatsmitglieder in den Genuss eines neuen Fahrerlebnisses und werden so zu Botschaftern für Elektromobilität. Ich bin sicher, was heute den Reiz des Neuen hat, ist für uns in ein paar Jahren selbstverständlich“, so Staatssekretär Beermann. Die i3 sind aber auch ein erster test, wie gut die Elektromobilität im Fuhrpark fonktioniert.

Freude hat ein neues Zuhause

Mit der neuen Niederlassung am Kaiserdamm/Ecke Messedamm in Berlin-Charlottenburg bietet die BMW Group einen noch stärkeren Markenauftritt in der Hauptstadt. Auf 46.000 Quadratmetern und sechs Geschossen präsentiert sich der Standort als Erlebniswelt für Freunde der Marken BMW, MINI und BMW Motorrad. Auch die Submarke BMW i hat einen eigenen Showbereich und zeigt anschaulich, wie die BMW Group zukunftsweisend die urbane Mobilität gestaltet. Mit dem Gebäude selbst setzt das Unternehmen ebenfalls auf Nachhaltigkeit: Es wurde nach den neuesten Erkenntnissen der Energieeffizienz gebaut und weist somit eine neutrale CO2-Bilanz auf.

Quelle : BMW

Gut, dass wir verglichen haben. Peugeot 108 gegen Hyundai i10

Gut, dass wir verglichen haben. Peugeot 108 gegen Hyundai i10

 

 

Peugeot 108 oder Hyundai i10: Welcher passt in der Cityß
Peugeot 108 oder Hyundai i10: Welcher passt in der Cityß

A0 ist der Name des Segments im Autobau, der den Herstellern derzeit am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Einerseits verkaufen sich die Kleinwagen unterhalb der Kompaktklassengröße Europaweit wie geschnitten Brot, anderseits ist die Zeit vorbei, bei der es genügte ein karg ausgestattetes Mager Auto an den Mann oder die Frau bringen zu wollen. Und dann war da ja auch noch die Sache mit dem Gewinn, denn etwas verdienen möchte der Hersteller ja auch noch. Schwere Zeiten also für Peugeot und Hyundai, die in diesem Segment mit dem neuen Peugeot 108 und dem Hyundai i10 um die Gunst der schon lange nicht mehr ausschließlich weiblichen Kundschaft buhlen.

 

Hyundai punktet mit Qualität

 

Es gibt niemals einen zweiten Augenblick, einen ersten Eindruck zu machen, so ein Sprichwort und genau deshalb muss vor allem die Form des neuen Kleinen von Beginn an punkten. Dem Peugeot gelingt dies mit ausgestellten Radkästen hinten und sportlichen Chrom Details vorn. Dazu kommen eine Fülle von Individualisierungsmöglichkeiten. Die beschränken sich allerdings auf für den Hersteller günstig zu produzierende Foliendekors, farbige Zündschlüssel und bunte Plastikblenden im Innenraum. Macht nix, schon die Erfolgsgeschichte des Mini hat gezeigt, dass die Kundschaft so etwas liebt. Wer’s luftig mag, kann für 1.200 Euro Aufpreis noch ein riesiges Faltdach ordern. Das funktioniert natürlich elektrisch und macht aus dem im Fond etwas engen Peugeot ein Fast-Cabrio für vier. Mit soviel Style kann der deutlich geräumigere Hyundai nicht punkten. Er kommt seriös daher. Buntes Bling Bling sucht man bei ihm vergebens, dafür bietet er deutlich mehr fühl- und sichtbare Qualität. Eine solide Karosserie und Details, wie die Heckklappe, die eben nicht wie beim Peugeot nur aus einer Rahmen losen Scheibe besteht, sowie der fast schon legendäre “hier scheppert nichts“ Innenraum, hinterlassen einen guten Eindruck. Besonders bemerkenswert: Die Anmutung der Schalter; wie aus einer Oberklasselimousine präsentieren sich die Bedienelemente ,beleuchtet und mit angenehmem Bediengefühl. Dazu perfekte Spaltmaße und Oberflächen, die selbst Kunden aus dem Premiumsegment gefallen. Alle Achtung. Der Peugeot kann da nicht mithalten und scheint aus einer völlig anderen Zeit zu stammen, in der offenbar der Weichmacher für Kunststoffe noch nicht erfunden war. Einziger Vorteil. Der strenge Plastikgeruch im Hyundai Innenraum bleibt der Peugeot Besatzung so zumindest erspart. Verzichten muss die Peugeot Besatzung aber auch auf vieles andere mehr.

Vergleich Kleinwagen

Peugeot mit magerer Ausstattung

 

So berechnen die Franzosen die beiden hinteren Türen im 108 Extra, im i10 dagegen Serie. Hintere Fensterheber gibt es trotz des separaten Aufpreises erst gar nicht und auch in Sachen Gepäckraum bietet der Hyundai mit seinen 252 (erweiterbar auf 1.046 Liter) Litern und der adretten Vollverkleidung eindeutig mehr. Dazu trumpft der Hyundai mit wirklichen Mehrwert-Ausstattungsdetails auf. Bereits bei der mittleren Version „Trend“ gehören Nettigkeiten, wie eine Lenkradheizung, ein Tempomat, elektrische Fensterheber an allen Türen und ein Kombiinstrument mit Bordcomputer, was den Namen auch verdient, zum Lieferumfang. Peugeot setzt in diesem Bereich eher auf minimalistische Lösungen, die entfernt an die ausrangierte Digitalanzeigen einer sehr preiswerten Küchenwaage erinnern. Bleibt dem Peugeot der einzige Vorteil eines mit dem Smart Phone zu koppelnden überdimensionalen Touch Screens namens Mirror Screen in der Mittelkonsole. Apps können so eins zu eins gespiegelt werden und am Bildschirm bedient werden. Nette Spielerei, allerdings soll man im Auto ja eigentlich fahren und nicht fortlaufend durch Handy Apps abgelenkt sein und eine simple aber gut funktionierende Bluetooth-Freisprechanlage wie im i10 tut es dann eigentlich auch.

Hyundai i10

Unharmonischer Antrieb im Peugeot

 

Das man mit einem Kleinwagen nicht ausschließlich im dichten Citygewühl unterwegs sein möchte, scheint sich bei den Herstellern inzwischen herumgesprochen zu haben. Bei allen Herstellern? Nein, denn in Frankreich mutet man dem Fahrer des 108 einen durchzugschwachen und laut lärmenden Dreizylinder alter Schule zu, mit dem bereits die Stadtautobahn zur echten Nervenprobe wird. In seiner 69 PS Basisversion ist ständiges Schalten erforderlich um überhaupt am Verkehr teilzunehmen, während die stärkere 82 PS Version zumindest halbwegs ordentliche Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit 170 km/h , Beschl. 0-100 km/h: 11 Sekunden) ) liefert, aber in Sachen Laufkultur kaum überzeugen kann. Den direkten Umstieg in den i10 1,2 Liter erlebt der Fahrer dann auch wie den Einstieg in eine komplett andere Autowelt. Der 87 PS starke Hyundai Motor ist mit seinen vier Zylindern laufruhig, drehfreudig und bietet in Kombination mit dem Fünfgang-Getriebe in jeder Fahrsituation genug Dampf. Selbst Strecken von 1.000 Kilometern am Tag arten mit ihm nicht zur Quälerei aus, denn auch auf der Autobahn dreht der Motor niemals nervtötend aus, sondern schiebt den i10 nachdrücklich aber stets diskret bis zur Höchstgeschwindigkeit von immerhin knapp 180 km/h an. Damit empfiehlt sich der kleinste Hyundai als echter Allrounder, auch wenn es mal in den Urlaub gehen soll. Kleinwagenmäßig ist allenfalls sein Verbrauch, denn der liegt selbst bei zügiger Fahrt bei nur 5,8 Litern. Ein Wert auf den auch der Peugeot kommt, will man am Hyundai dranbleiben, doch meist dürfte der Fahrer schnell langsamer werden, so wenig Fahrfreude vermittelt die Antriebseinheit. Das zum Bremsen dann im Peugeot an der Hinterachse anachronistische Trommelbremsen zur Verfügung stehen, macht die Sache auch nicht wirklich besser. Da kann dann auch das gelungene Fahrwerk und die leichtgängige elektrische Servolenkung des Franzosen nichts mehr retten, zumal der Hyundai auch in diesem Punkt keine Schwächen hat.

 

Schock am Kassenhäuschen?

 

Auch wenn sich im direkten Vergleich klare Vorteile für den Hyundai ergeben, muss man diese am Tisch des Händlers nicht teuer bezahlen. Der in der Summe seiner Eigenschaften als Vollwert-Auto durchgehende i10 1,2 Liter kostet in der ausreichend ausgerüsteten Trend–Version 12.120 Euro. Damit liegt er auf Augenhöhe mit dem Peugeot 108 Active, der allerdings nur nach einer Überweisung von weitern 540 Euro auch eine Klimaanlage hat. Die lebenslange Mobilitätsgarantie kann das insgesamt unausgewogenen Preis/Leistungs Verhältnisses des Franzosen kaum mehr retten.

 

FrauinFahrt Fazit
Keineswegs ist heutzutage der Kleinwagen der A0-Klasse ein kleines Kaliber in der Autowelt – zumindest nicht im Falle des Hyundai i10, denn der taugt auch als kompromissloser Erstwagen. Der kostenoptimiert konstruierte Peugeot dagegen dürfte auch in seiner zweiten Auflage eher den Beifall von Fuhrparkbesitzern im tägliche Liefereinsatz des Pizza Dienstes finden. Den Beweis, dass auch er ein zufriedenstellender Allrounder für den Privatmann ist, bleibt er jedenfalls schuldig.

Bulli Camp im Heidepark – Übernachten im Surf Style

Bulli Camp im Heidepark – Übernachten im Surf Style
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In kultigen T2 Bussen schlummert man dem Sonnenaufgang entgegen

Sven Jürisch

In der Lüneburger Heide erlebt der Volkswagen Bully seine Auferstehung als Hotelbus. Der Heidepark Soltau bietet damit eine neue Attraktion, die auch Promis , wie Verona Pooth schon in Versuchung geführt hat.

Promi-Probeliegen im Prototyp: Verona Pooth eröffnete am 10. Juli 2014 das weltweit erste von VW lizenzierte Bulli Camp im Heide Park Resort in Soltau. „Fast wie während meiner Reise durch Frankreich vor Jahren und trotzdem zeitgemäß ausgestattet“, bewertet Verona Pooth den Prototyp der künftig sieben umgebauten original T2-Kleinbusse. „Für einen Kurztrip zu Zweit sind die Bullis wirklich Kult, eine witzige und durchaus kuschelige Alternative. Und der Freizeitpark liegt quasi direkt vor der Bustür.“ Sie war der Einladung von Geschäftsführerin Sabrina de Carvalho gefolgt, das neue Übernachtungsabenteuer im Prototyp der umgebauten T2-Kleinbussen zu testen. Auch Model Alena Gerber machte sich am 10. Juli ein Bild vom Bulli Camp.

Völlig neues Urlaubsgefühl

„Viele verbinden mit dem VW Bulli das Lebensgefühl der Hippie-Ära. Dieses Gefühl holen wir uns nun in unser Surfer-Camp“, sagt Sabrina de Carvalho, Geschäftsführerin des Heide Park Resort. „Das weltweit einzige Bulli Camp passt perfekt zu unserer Strategie, außergewöhnliche Abenteuer und Kurzurlaube zu schaffen.“ Jeweils zwei Gäste verbringen künftig nostalgische Nächte in insgesamt sieben umgebauten und individuell gestalteten VW T2- Kleinbussen. Jeder Bulli ist mit Komfortbett, einer zentralen Musikanlage mit Anschluss für MP3-Player oder Handys, Steckdose, Lampe, Heizung und Möglichkeiten zur Gepäckaufbewahrung ausgestattet. Gäste des Bulli Camp nutzen alle Angebote des Holiday Camp. Dazu zählen der exklusive Zugang zur Abenteuerwelt des Heide Park Resort sowie All-Inclusive-Verpflegung und Entertainment von Beachvolleyball bis Karaoke im Camp.

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Für Verona ist Bulli Camping mit der Family eine echte Alternative

Preisbeispiel: Eine Übernachtung im Bulli mit All-Inclusive-Verpflegung und Parkeintritt für den gesamten Aufenthalt kostet ab 169 Euro für zwei Personen. Gäste des Bulli Camp nutzen alle Angebote des Holiday Camp.

Weitere Informationen und Preise unter www.heide-park.de. Bei Online- Buchung sparen Gäste bis zu 25 Prozent auf den regulären Ticketpreis.

Quelle: Heidepark